Die Kunst des Online-Shoppings: So finden Sie die besten Schnäppchen im Netz
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Die Kunst des Online-Shoppings: So finden Sie die besten Schnäppchen im Netz

Preiseffizient im Internet einkaufen - das ist schon fast eine Kunst für sich. Denn dank der unzähligen Händler im Netz, die stets nur eine Google-Suche oder einige wenige Klicks entfernt sind, entsteht ein fast schon endloses Schnäppchen-Potenzial. Das können Sie ganz bequem vom heimischen Sofa oder Schreibtisch aus ausschöpfen - und damit effektiv bei jeder Bestellung bares Geld sparen.
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Preise vor dem Kauf immer vergleichen - das lohnt sich!

Aus Händlersicht ist das Internet ein notwendiges, aber nicht unbedingt leichtes Territorium. Anders als im stationären Einzelhandel, wo offensichtlich physische Begrenzungen existieren und Verbraucher oft wenig Lust haben durch die halbe Stadt zu fahren, können Kunden im Internet sich ihren Händler ohne große Mühe selbst aussuchen - ohne überhaupt die heimischen vier Wände dafür verlassen zu müssen.

Die Händler wiederum sind sich dieser Situation bewusst: Sie wissen, dass die direkten Wettbewerber mit nur wenigen Mausklicks erreicht werden können, weshalb es effektiv zu einem durchaus starken Preiskampf kommt. Aus diesem Grund sollten Sie, bevor Sie etwas kaufen, immer aktuelle Deals im Blick behalten. Deal- und Preisvergleichsseiten durchstöbern fortlaufend das Internet auf der Suche nach besonders guten Preisen, die sich manchmal einfach aufgrund von Preisreduzierungen und manchmal durch Gutscheine, Rabatte oder Gutscheinkombinationen ergeben. Damit kann mindestens gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) eine erhebliche Ersparnis erzielt werden.

Nicht nur die großen Online-Shops durchstöbern!

Wer bei "Kampfpreisen" direkt an große Shops wie Amazon denkt, liegt oftmals, aber nicht immer richtig. Denn auch kleinere und mittelständische Unternehmen und Händler wie zum Beispiel der Sport Shop Picksport.de müssen sich dem Preisdruck beugen - allen voran dem, der von den E-Commerce-Giganten ausgeht. Deshalb bieten viele kleine Händler regelmäßig durchaus sehr gute Preise an, die man in den großen Online-Shops so nicht findet. Das ist logisch: Große Händler wie Amazon wissen, dass viele Kunden fast schon vollautomatisch dort bestellen, ohne überhaupt die Konkurrenzsituation im Blick zu behalten. Deshalb können diese, zumindest sporadisch, auch auf Kampfpreise verzichten. Gerade kleinere Händler versuchen mit starken Rabatten und Reduzierungen auf sich aufmerksam zu machen und wollen so den Großen die Stirn bieten. Da einzukaufen, spart dann nicht nur bares Geld, auch unterstützen Sie damit einen kleineren Händler.

Vorab nach Gutscheinen und Rabattcodes suchen

Abseits der gewöhnlichen Reduzierungen, die der Händler direkt auf das Produkt gibt, sollten Sie auch auf aktuell verfügbare Gutscheine und Rabattcodes achten. Diese lassen sich vielmals sogar auf Artikel anwenden, die bereits im Preis reduziert sind - womit Sie dann effektiv doppelt sparen. Auch für Rabatte und Co. gibt es Seiten, die sich darauf spezialisierten. Generell lassen sich aktuell noch gültige Rabattcodes und Gutscheine schnell mit einer Google-Suche finden. Dafür suchen Sie zum Beispiel "Händler xy Rabatt" oder "Händler xy Gutschein". Probieren kostet zudem nichts, selbst wenn vielleicht der eine oder andere Code doch nicht funktioniert oder zumindest nicht mit allen Produkten im Warenkorb kompatibel ist.

Sie können auch selbst nach Gutscheinen und Rabatten bei Händlern Ausschau halten. Diese geben viele Händler zum Beispiel für:

  • eine valide Anmeldung für den Newsletter
  • eine Interaktion auf dem Social-Media-Profil des Händlers
  • bereits getätigte Bestellungen, gewissermaßen als Anreiz für eine nächste Bestellung
  • zum Geburtstag, wenn bei dem Händler ein Profil erstellt und da das Geburtsdatum hinterlegt wurde

Viele Online-Shops und auch stationäre Outlets nutzen sogar mehrfach kompatible Rabatte, wenn der Warenkorb bestimmte Auflagen erfüllt. Dann könnte es sich finanziell lohnen, zum Beispiel noch ein zweites rabattfähiges Produkt zu bestellen, wenn der jeweilige Gutschein erst auf zwei oder mehr Produkte gilt und eine große Ersparnis generiert.

Immer auf die UVP und den zuletzt besten Preis achten!

Die zum 28. Mai 2022 neu beschlossene Preisangabenverordnung stärkt Verbraucher in Deutschland. Händler sind fortan nicht nur verpflichtet die UVP anzugeben, sondern auch den zuletzt niedrigsten Preis beziehungsweise das günstigste 30-Tage-Preismittel. So können Sie zum Beispiel bei Sonderaktionen, wie sie unter anderem zum Black Friday stattfinden, auch schnell ermitteln, ob es sich tatsächlich um eine starke Reduzierung handelt oder ob der Artikel vorher schon günstiger zu haben war.

Zwei weitere Möglichkeiten, um effektiv Geld zu sparen, sind bewusst durchgeführte Warenkorbabbrüche und die Ablehnung von Cookies beziehungsweise das Surfen im Inkognito- oder Privatsphäre-Modus. Warenkorbabbrüche sind für Händler ein echter Albtraum, denn damit signalisiert der Kunde, dass er eigentlich zum Kauf gewillt war, sich letztlich aber aus welchen Gründen auch immer doch für einen Abbruch entschied. Manche Händler senden dem Kunden später dann noch eine E-Mail, wo sie mit zusätzlichen Rabatten zum Kauf des vorab gefüllten Warenkorbs bewegen wollen.

Außerdem kann es sich lohnen, die Cookies bei Händlern und generell beim Online-Shopping, wie beispielsweise bei der Suche nach den besten Sportsachen, zu deaktivieren. Manche Online-Shops, allen voran auch außerhalb Deutschlands, nutzen Cookies sonst für eine dynamische Preisanpassung. Wenn ein Kunde ein Produkt also besonders häufig aufruft, signalisiert er damit die konkrete Überlegung, das Produkt zu kaufen - und das vorhandene Interesse nutzt der Shop, um den Preis etwas nach oben zu korrigieren.

Cashback-Optionen nutzen

Damit sparen Sie nicht direkt beim Händler selbst, sondern sichern sich über einen Drittanbieter eine teilweise Rückvergütung. Diese wird überhaupt erst möglich, weil Händler sogenannte "Affiliate-Programme" betreiben. Wenn eine dritte Partei Sie als Kunde an den Händler vermittelt, erhält die dritte Partei dann eine Rückvergütung und verdient damit an Ihrem Kauf Geld. Einige Portale nutzen das, um diese Rückvergütung mit dem Endverbraucher zu teilen. So würden Sie von der dritten Partei also etwas Geld für Ihren erfolgreichen Einkauf bekommen, das diese Partei zuvor vom Händler für die Vermittlung erhalten hat.

Derartige Cashback-Programme sind heutzutage keine Seltenheit mehr, insbesondere bei Finanz- und Versicherungsprodukten winkt damit potenziell eine hohe Rückvergütung. Auch bei Verträgen, zum Beispiel für Mobilfunk, lohnen sich Cashback-Programme und Dealz, über die Sie beispielsweise bei SimDealz einen Überblick erhalten.

Tipp: Mitunter können Sie durch die Nutzung eines bestimmten Zahlungsmittels ebenfalls noch Geld sparen. Das geht am besten mit einer Kreditkarte, die auf damit getätigte Umsätze ein Cashback gewährt. Das bewegt sich aufgrund der Gebührenhöchstgrenzen für Kreditkartenanbieter in Deutschland zwar meist auf sehr niedrigem Niveau, normalerweise nur bei rund 0,5 % des Umsatzes, summiert sich bei konsequenter Nutzung das gesamte Jahr über aber dennoch.

Nutzen Sie Möglichkeiten für einen kostenfreien Versand

Die meisten Online-Shops bieten ab einem bestimmten Bestellwert eine versandkostenfreie Lieferung an. Wenn Sie sowieso mehrere Artikel benötigen oder zum Beispiel nur wenige Euro unter diese Grenze liegen, kann es sich lohnen diese bewusst mit einem weiteren preisgünstigen Produkt zu überschreiten.

Dazu ein Beispiel: Wenn der Händler eine versandkostenfreie Lieferung ab 70 Euro anbietet, die regulären Versandkosten 6 Euro betragen und Ihr Warenkorb aktuell mit Produkten für 69 Euro gefüllt ist, lohnt es sich natürlich die 70-Euro-Grenze zu überschreiten. Wenn Sie für 69 Euro bestellen, zahlen Sie nämlich 6 Euro Versandkosten, bezahlen also 75 Euro. Stattdessen könnten Sie aber auch ein Produkt mit einem Preis von bis zu 6 Euro in den Warenkorb legen. Dann zahlen Sie mitunter immer noch 75 Euro, aber erhalten ein weiteres Produkt dazu, statt den Versand selbst übernehmen zu müssen.

Fazit: Wer clever online shoppt, spart immer viel Geld

Manchmal sind es nur wenige Euro Ersparnis, manchmal ist es aber auch eine stattliche Summe. Nutzen Sie in jedem Fall die eben genannten Tipps und machen Sie sich den Wettbewerbsdruck im Internet damit zu Nutze. Selbst wenn Sie nur einige Euro pro Kauf damit sparen, entsteht das gesamte Jahr über aufaddiert doch eine signifikante Ersparnis.

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